Dr. rer. nat. Katja Weiske

Forschungsschwerpunkte

Vita

Publikationen


Forschungsschwerpunkte:

Geschichte der ärztlichen Sicht auf Menschen mit Down-Syndrom, Ethik der Pränatalen Diagnostik und Präimplantationsdiagnostik, Frankfurter Universitätsmedizin zwischen 1933 und 1945.


Vita academica: 

Geboren 1967 in Mannheim.
1987 bis 1993 Studium der Diplom-Biologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn.
Bis 1997 berufliche Tätigkeit am Institut für Humangenetik der Universität Bonn, am Institut für Humangenetik der Freien Universität Berlin, im onkogenetischen Labor der Kinderklinik der Justus-Liebig-Universität in Gießen und als Laborleiterin eines privaten cytogenetischen Labores.
1998 bis 2000 Mitarbeit im Drittmittelprojekt "Wie erleben Menschen mit Down-Syndrom die Welt, wie sieht die Welt Menschen mit Down-Syndrom - eine Gegenüberstellung" am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn (gefördert von der Volkswagenstiftung).
2006 Abschluss der Dissertation "Die ärztliche Sicht auf Menschen mit Down-Syndrom von der Erstbeschreibung durch Langdon-Down (1828-1896) bis in die Gegenwart".
Von WS 2006/2007 bis WS 2010/2011 Lehrbeauftragte des Dr. Senckenbergischen Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin in Frankfurt am Main, unter anderem Seminare zum Thema: "Ethische Probleme der pränatalen Diagnostik".
Seit Februar 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dr. Senckenbergischen Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin.


Publikationen

A. Monographien

  1. Geschichte und Ethik der Präimplantationsdiagnostik. Fredersdorf 2013.
  2. Die ärztliche Sicht auf Menschen mit Down-Syndrom. Göttingen 2008. Nach oben

B. Aufsätze

  1. K. W., K. de Bragança, A. Leichtfuß: Die Perspektive der Nutzer*innen: „Ich bin selbst für meine Gesundheit verantwortlich.“ Menschen mit Down-Syndrom äußern sich zum Thema Gesundheit. In: T. Sappok, R. Burtscher, A. Grimmer (Hrsg.): Einfach Sprechen über Gesundheit und Krankheit. Medizinische Aufklärungsbögen in Leichter Sprache. Göttingen 2020, S. 20-26.
  2. K. W., H. Buxmann, B. Wolf-Braun, T. Sauer: Wunsch nach Therapieabbruch bei Zwillingen aufgrund extremer Frühgeburtlichkeit: ein Fall mit kulturellen, familiären und interdisziplinären Herausforderungen. In: C. Hack, L. Bergemann, H. Bielefeldt, A. Frewer (Hrsg.): Menschenrechte im Gesundheitswesen: vom Krankenhaus zur Landesebene. Würzburg 2019, S. 217-232.
  3. T. Sauer, K. W.: Angewandte Ethik in der Intensivmedizin: zwischen medizinischer Indikation und Patientenwille. In: J. Eckart, H. Forst, J. Briegel (Hrsg): Intensivmedizin: Kompendium und Repetitorium zur interdisziplinären Weiter- und Fortbildung. Landsberg am Lech 2019, Kap. XIV-13.3, S. 1-12.
  4. Das Klinische Ethik-Komitee am Universitätsklinikum Frankfurt am Main. In: T. Sauer, V. Schnurrer, G. Bockenheimer-Lucius (Hrsg.): Angewandte Ethik im Gesundheitswesen, 2018, S. 5-11.
  5. T. Sauer, B. Wolf-Braun, K. W.: Ethikbeauftragte in hessischen Kliniken. In: T. Sauer, V. Schnurrer, G. Bockenheimer-Lucius (Hrsg.): Angewandte Ethik im Gesundheitswesen, 2018, S. 91-99.
  6. J. Mersmann, T. Sauer, K. W., B. Wolf-Braun: Universitätsklinikum Frankfurt/Main: Handreichung zum Vorgehen bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit schwerster Hirnschädigung bei zu erwartendem Hirntod und Organspendewunsch. In: Anästh Intensivmed 59 (2018), S. 90-98.
  7. K. W., T. Sauer, M. Bals-Pratsch: PID in Deutschland: Die Instanz der Ethikkommissionen – Betrachtung aus ethischer Perspektive. Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie, 14(2017), S. 107-112.
  8. T. Sauer T, K. W., B. Wolf-Braun: Ethikbeauftragte in hessischen Kliniken. HESS ÄRZTEBL, 77 (2016), S. 588-590.
  9. K. W., K. Braganca: Schwangerschafts-Abbruch in Deutschland. In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 250-251.
  10. Warum kommt ein Staat auf die Idee, Menschen mit Krankheit oder Behinderung umzubringen? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 180-183.
  11. Was bedeutet das Wort "lebensunwert"? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 184-185.
  12. Was bedeutet das Wort "Mongolismus"? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 156-163.
  13. Was ist Pränatal-Diagnostik? Und welche Methoden gibt es? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 240-249.
  14. K. W., K. Braganca: Was sind Chromosomen und wie kann man sie untersuchen? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 224-233.
  15. Was war für einen Nationalsozialisten der "ideale Mensch"? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 186-187.
  16. Wie wurde die Trisomie 21 entdeckt? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 234-239.
  17. Wurde auch in anderen Ländern über "lebenswertes" und lebensunwertes" Leben diskutiert? In: Bundeskunsthalle, editors. Bundeszentrale für politische Bildung, 2016, S. 188-189.
  18. K. W., T. Sauer: Eine Ethikberatung aus der Neonatologie, in: Ludwigshafener Ethische Rundschau 4 (2015), S. 22-25.
  19. T. Sauer, K. W.: Zwischen Hi-Tech-Medizin und Therapieverzicht, in: Pflegezeitschrift 68 (2015), S. 682-685.
  20. K. W. und T. Sauer: Die ethische Problematik der Konditionierung von Organspendern. Pflegende im Zwiespalt, in: Pflegezeitschrift 67 (2014), S. 752-755.
  21. Die Bakteriologin Emmy Klieneberger - 1930 als erste Frau in Frankfurt habilitiert, 1933 entlassen, in: U. Benzenhöfer (Hrsg.): Ehrlich, Edinger, Goldstein et al.: Erinnerungswürdige Frankfurter Universitätsmediziner. Münster 2012, S. 127-143.
  22. Hans Holfelder - Radiologe in Frankfurt, Nationalsozialist, Gründer des SS-Röntgensturmbanns, in: U. Benzenhöfer (Hrsg.): Mengele, Hirt, Holfelder, Berner, von Verschuer, Kranz: Frankfurter Universitätsmediziner der NS-Zeit. Münster 2010, S. 43-60.
  23. U. Benzenhöfer, K. W.: Bemerkungen zur Frankfurter Dissertation von Josef Mengele über Sippenuntersuchungen bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (1938), in: U. Benzenhöfer (Hrsg.): Mengele, Hirt, Holfelder, Berner, von Verschuer, Kranz: Frankfurter Universitätsmediziner der NS-Zeit. Münster 2010, S. 9-20.
  24. U. Benzenhöfer, H. Ackermann, K. W.: Wissenschaft oder Wahn? Bemerkungen zur Münchener Dissertation von Josef Mengele aus dem Jahr 1935, in: Udo Benzenhöfer (Hrsg.): Studien zur Geschichte und Ethik der Medizin mit Schwerpunkt Frankfurt am Main (Frankfurter Studien zur Geschichte und Ethik der Medizin 1). Wetzlar 2008, S. 31-41.
  25. Kleines Wörterbuch der modernen Bio- und Gentechnologie, in: Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (Hrsg.): Arbeitshilfe zum Weitergeben 2002, Nr. 3, S. 78-81.
  26. Johannes, Erfahrungen einer Mutter und Biologin, in: Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (Hrsg.): Arbeitshilfe zum Weitergeben 2002, Nr. 3, S. 27-30.
  27. Arbeit ist wichtig, um zu leben. Erwachsene Menschen mit Down-Syndrom zum Thema Arbeit, in: Zusammen: Behinderte und nicht behinderte Menschen 22 (2002), S. 8-11.
  28. Wie viel verdienst du? Erwachsene Menschen mit Down-Syndrom zum Thema Geld, in: Zusammen: Behinderte und nicht behinderte Menschen 21 (2001), S. 4-7.
  29. Rezension zu: O Conor Ward: John Langdon Down, 1828-1896. A caring pioneer, in: Medizinische Genetik 12 (2000), S. 252-253.
  30. K. W., K. de Bragança: Wie erleben Menschen mit Down-Syndrom die Welt, wie sieht die Welt Menschen mit Down-Syndrom? In: Medizinische Genetik 11 (1999), S. 43-45.
  31. K. W., K. de Bragança: Ist ein Kind mit Down-Syndrom unzumutbar oder gehört Behindertsein zum Spektrum menschlichen Lebens? In: Leben mit Down-Syndrom 27 (1998), S. 19.
  32. K. W., K. de Bragança: Das muß doch heute wirklich nicht mehr sein! In: Leben mit Down-Syndrom 27 (1998), S. 16-18.
  33. K. W., K. de Bragança: Das muß doch heute nicht mehr sein! Ein kritischer Blick auf die (Un-)Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik, in: Die Gesellschaft der Behinderer. Das Buch zur Aktion Grundgesetz. Reinbeck 1997, S. 55-60.
  34. K. W., K. de Bragança: Kunstchromosomen und Maus-Modell, was bedeutet das? In: Leben mit Down-Syndrom 26 (1997), S. 16-17.
  35. K. W., K. de Bragança: Down-Syndrom als Mosaik, in: Leben mit Down-Syndrom 25 (1997), S. 30-32.
  36. Johannes - in 7 Monaten hat er uns seine Welt erklärt, in: Leben mit Down-Syndrom 24 (1997), S. 47-48.  Nach oben